|
|
|
|
| Written by: |
| Professor Herbert Schiebenreif of Friedrich Lips Productions |
| Publication: |
| Accordions Worldwide |
| Date: |
| December 2007 |
|
|
| In diesem Jahr jährte sich die erstmalige Konstruktion des russischen
Bajan zum 100. Mal, außerdem feierte mit J.Wolkowitsch jener Meister seinen
80. Geburtstag, der die Entwicklung des Instruments entscheidend mitgeprägt
hat. 1907 schuf P.Sterligow jenes Instrument, das sich grundlegend von allen bis dorthin existierenden Harmonikas („Garmoschkas“) unterscheiden sollte, und das er nach dem alten russischen Sänger Bojan „Bajan“ nannte: 55 Knöpfe in der vierreihigen rechten, 72 in der linken Klaviatur. In der Folge baute Sterligow 1929 den ersten Bajan mit Einzeltönen. Es ist das große Verdienst von J.Wolkowitsch, die Qualität des Bajans weiter perfektioniert zu haben, um so die Voraussetzungen für das moderne professionelle Spiel zu schaffen. Er konstruierte 1962 das erste Serienmodell mit Tonkammer „Solist“, 1967 „Konzert“ und 1969/1970 den drei- und vierstimmigen „Jupiter“. Durch die gewissenhafte Arbeit der russischen Meister erlangte der „Jupiter“ seine weltweite Reputation und wurde zum Standard für professionelle Ausbildung sowie künstlerische Interpretation. Heutzutage arbeiten die besten russischen Meister unter der Leitung von S.M.Baranow an weiteren Verbesserungen des Instruments. Auf dem „Jupiter“ spielen viele bekannte Musiker wie J.Wostrjelow, M.Väyrynen, M.Bonnay, J.Sidorow, A.Sevastian, Ch.Bonnay, E.Moser, O.Scharow, A.L.Castaño, S.Najko. |
|
Home | Weekly News | Yellow Pages | Sites Hosted | Services | General Info | Search AWW | Contact to comment on these pages, e-mail the webmaster © Copyright 2008 Accordions Worldwide. All rights reserved |